Was ist die Biologische Wertigkeit und der Chemical Score bei Proteinen?

Die biologische Wertigkeit und der Chemical Store – Wenn man sich mit dem Thema Ernährung und im speziellen mit den Proteinen auseinenader setzt, gerät man häufig mit den Begriffen, Biologische Wertigkeit und Chemical Score in Kontakt. Und häufig werden diese Begriffe durcheinender gebracht. Denn die bilogische Wertigkeit eines Proteines, ist nicht gleich dem Chemical Store.

Alles was du über die bilogische Wertigkeit und den Chemical Score wissen solltest, findest du in diesem Artikel. An dieser Stelle möchten wir dich auch auf dieses Buch hier aufmerksam machen. Das ist ein wirklich tolles Buch, wenn es um die Ernährung im Kraftsport geht.

Sale
Matana Vortex 2.0 Mixgerät für Proteinshakes,...
122 Bewertungen
Matana Vortex 2.0 Mixgerät für Proteinshakes,...
  • Batteriebetriebenes Mixgerät für...

Die biologische Wertigkeit und der Chemical Score

Wenn man sich mit Proteinen beschäfftigt, ist oft die Rede von der biologischen Wertigkeit und dem Chemical Store. Dabei sagen die beiden Begriffe unterschiedliche Dinge aus.

Biologische Wertigkeit und der Chemical Store – die Gleichung

Die biologische Wertigkeit wird als Maß genommen, wie gut sich ein Protein aus der Nahrung in ein körpereigenes Protein umwandeln lässt. Die Höhe der biologischen Wertigkeit von Eiweiß hängt im Wesentlichen von der Menge und dem Verhältnis essenzieller Aminosäuren ab.

Je mehr das Protein dem menschlichen Körperprotein ähnelt, desto höher ist auch seine biologische Wertigkeit. Nach der klassischen Definition aus der Tiermedizin ergibt sich die biologische Wertigkeit eines Proteins aus folgender Gleichung:

Die Stickstoffmenge, die im Körper verbleibt, geteilt durch die Stickstoffmenge, die man durch den Eiweißverzehr aufgenommen hat.

Diesen Wert multipliziert man anschließend mit der Zahl 100. Hier mal eine exemplarische Rechnung. Nimmt eine Person also 100 Gramm Protein auf, von denen 80 Gramm im Körper verbleiben und in körpereigenes Eiweiß umgebaut werden, beträgt die biologische Wertigkeit 80 / 100 x 100 = 80.

Die biologische Wertigkeit kann also niemals den Wert 100 überschreiten. Ein Wert über 100 würde bedeuten, dass der Körper mehr körpereigenes Eiweiß erzeugen kann, als ihm zugeführt wurde. Das ist schöechtweg unmöglich

Eier, so hat man angenommen, besitzen die höchste biologische Wertigkeit. Deshalb besitzt das Hühnerei den Wert 100. Die biologische Wertigkeit von 100 bedeutet bei einem Ei jedoch nicht, dass der Mensch das Eiprotein zu 100 Prozent in Körperproteine umwandeln kann. Diese tatsächliche Menge die der Körper nämlich umwandeln kann, liegt deutlich unter dem Wert von 100.

Oft liest man aber, das manche Nahrungsmittelkombinationen, wie zum Beipsiel das Ei und Kartoffeln, eine biologische Wertigkeit von mehr als 100 erreichen. Die Kombination aus Eiern und Kartoffeln soll dabei eine biologische Wertigkeit von 136 ergeben. ABer genau hier ist der Fehler. Denn man spricht hier von dem„Chemical Score“ (CS) und nicht von der biologischen Wertigkeit. Diese kann neimals mehr als 100 betragen.

Biologische Wertigkeit und der Chemical Score – die Formel

Um den Chemical Score bestimmen oder berechnen zu können, vergleicht man die im Ei vorkommenden Aminosäuren mit denen, die im jeweiligen Nahrungsmittel vorkommen.

Sale
Matana Vortex 2.0 Mixgerät für Proteinshakes,...
122 Bewertungen
Matana Vortex 2.0 Mixgerät für Proteinshakes,...
  • Batteriebetriebenes Mixgerät für...

Der Wert für den Chemical Score ergibt sich aus nur einer speziellen Aminosäure. Welche das aber ist, hängt davon ab, wie das jeweilige Protein aus der Nahrung aufgebaut ist.  Der Chemical Score berechnet sich also aus jener Aminosäure, die im Verhältnis zum Ei besonders selten in dem Nahrungsmittel vorkommt. Zur Veranschaulichung, 100 Gramm Eier enthalten ca. 890 mg Lysin. Die gleiche Menge Weizen weist jedoch nur etwa 380 Milligramm Lysin auf. Der Chemical Score für Weizen ergibt sich aus der Formel:

380 / 890 x 100 = 42

Die jeweilige Verdauungsmöglichkeit des Proteins eines jeden Menschen, wir dabei aber nicht berücksichtigt. Und genau deshalb empfiehlt die WHO, die Proteinqualität mithilfe der sogenannten PDCAAS-Methode (PDCAAS = Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score), zu berechnen. Um den PDCAAS-Wert eines Lebensmittels zu berechnen, multipliziert man das Aminosäureverhältnis nicht mit 100, sondern mit einem Wert, der die Proteinverdaulichkeit widerspiegeln soll.

Pflanzliches Eiweiß kann der Mensch grundsätzlich schlechter in körpereigenes Eiweiß umwandeln als es bei tierischen Proteine der Fall ist. Wissenschaftler teilen zum Beispiel Weizenproteinen eine Proteinverdaulichkeit von 0,9 zu.

Der PDCAAS-Wert von Weizen errechnet sich dann wie folgt: 380 / 890 x 0,9 = 0,38

Vergleicht man nun die biologische Wertigkeit eines Nahrungsmittels mit dem jeweiligen PDCAAS-Wert, ergeben sich mitunter große Unterschiede.

Fazit zu Biologische Wertigkeit und der Chemical Score

Die biologische Wertigkeit und der Chemical Score sind zwei verschiedene Paar Schuhe und haben im Prinzip nichts miteinander zu tun. Daher lasse dich nicht verrückt machen, wenn es darum geht, gewisse Nahrungsmittel miteinander kombinieren zu sollen, damit du eine höherer bilologische Wertigkeit des Proteines bekommst. Das funktioniert nicht. Denn höher als 100 kann dieser Wert nicht sein.

Schreibt einfach in die Kommentare, ob ihr mehr über solches Gadgets wissen wollt oder ob ihr schon Erfahrung mit ähnlichen Gadgets gemacht habt. Hat euch der Artikel gefallen? Dann lasst uns doch einen Daumen auf unsere Facebookseite da und folgt uns bei Instagram oder Snapchat.

Mit fitnesstotalTV findet ihr uns überall.

Disclaimer: Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ganzheitliche, ausgewogene und gesunde Ernährung. Sie können sich aber bei gewissen Dingen positiv auf die Gesundheit auswirken.

Kommentieren Sie den Artikel

Please enter your comment!
Please enter your name here